Texten für
das Internet
Sprachspiel hat schon Dutzende von Websites getextet. Der Unterschied
zu Texten in Drucksachen liegt im Verhalten der Leser/innen. Im
Printmedium ist der Leser gewöhnt, in Texte hinein zu lesen
und die wichtigen Informationen zu erkennen. Am Bildschirm gleitet
das Auge relativ ungeordnet über die Seiten.
Denken Sie daran: Der Zeigefinger des Lesers wartet stets darauf,
Ihre Seite mit einem Mausklick wieder zu verlassen. Um das zu verhindern,
müssen Text und Gestaltung auf das Ziel hinarbeiten, Häppchen
anzubieten, an denen der Blick des Lesers hängen bleibt. Innerhalb
von höchstens drei Sekunden muss klar werden, dass es sich
lohnt, auf dieser Seite zu bleiben.
Beobachten Sie einmal Ihr eigenes Verhalten im Internet: Sie sind
wählerisch, wollen abwechslungsreiche Inhalte, aber keinen
multimedialen Overkill.
Laut der Forrester-Studie suchen Webnutzer in der Mehrzahl nach
hochwertigen Inhalten, die kompakt, zusammenhängend und leicht
scannbar präsentiert werden. Gefordert ist also die webgerechte
Aufbereitung von informativen Inhalten. Zudem sollen die Inhalte
zielgruppengerecht und suchmaschinenoptimiert aufbereitet sein,
sonst findet Sie niemand im Text-Medium Internet.
Mehr zum Thema: Texten
für das Internet, Praxisbuch, Saim Rolf Alkan, Verlag Galileo
Design
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